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Gelber Turm und Sternwarte

Bildurheber: Stadt Hildesheim

1886 wurde der Gelbe Turm auf dem „Spitzhut“, einem Teil des Galgenberg-Höhenzuges im Südosten von Hildesheim errichtet. Die Errichtung war der Abschluss der Aufforstung des Galgenberg-Höhenzuges. Sein Name leitet sich vom verwendeten Baumaterial ab - es wurden gelbe Backsteine verwendet.

Er diente seither den Spaziergängern im Galgenberg als beliebtes Anlaufziel und Aussichtsturm.

Nach vielen Jahren der Nutzung war der Turm baufällig geworden und der Eingang zum Turm abgesperrt. Die Absicht der Hildesheimer Bauverwaltung, den Turm endgültig zu beseitigen, führte 1996 zur Gründung einer Bürgerinitiative – dem Verein zur Rettung des Gelben Turms.

Durch Geldspenden der Hildesheimer Bürger und Unternehmen konnte eine umfassende Sanierung des Turmes erfolgen. Zudem wurde auf dem Turm als Metallkonstruktion eine Sternwarte errichtet, die weithin sichtbar ist.

Die Sternwarte kann seit dem Frühjahr 1999 unter Leitung der Volkshochschule Hildesheim regelmäßig besucht werden. Das größte Spiegelteleskop in Südniedersachsen gewährt faszinierende Einblicke in den gestirnten Himmel.

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